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Kursklassiker: 20 Jahre Weiterbildung zum Umweltmanager

Betrieblicher Umweltschutz ist längst mehr als saubere Luft und sichere Anlagen. Unternehmen müssen Energie und Ressourcen sparen, zahlreiche Normen einhalten und das alles nicht zuletzt, um im Wettbewerb einen Vorteil zu erlangen.

Dr Ingo Drachenberg Portrait
Dr. Ingo Drachenberg ist Unternehmensberater für betrieblichen Umweltschutz und Dozent am ELBCAMPUS

Ein Umweltmanager gehört deshalb heute zum Personalstandard selbst in mittelständischen Unternehmen. Der Umweltmanager ist eine Art Klassiker am ELBCAMPUS: Bereits seit 20 Jahren im Programm, haben sich mittlerweile beinahe 400 Techniker, Meister, Ingenieure, Betriebsinhaber und freie Unternehmensberater aus Norddeutschland in Sachen betrieblicher Umweltschutz weitergebildet. Sie tragen mit ihrem Wissen über nachhaltiges Wirtschaften dazu bei, Umwelt und Mensch vor den Auswirkungen belastender Arbeitsprozesse zu schonen.

„Die Anforderungen im Umweltbereich ändern sich sehr schnell. Wir bringen die Kursinhalte deshalb regelmäßig auf den neuesten Stand“, sagt Dr. Ingo Drachenberg. Der Umweltexperte gehört zu den Fachleuten, die am ELBCAMPUS, dem Bildungszentrum der Handwerkskammer Hamburg, als Dozenten tätig sind. Drachenberg ist als Politikberater beim Hamburger Institut Ökopol GmbH tätig und arbeitet seit vielen Jahren als Unternehmensberater für betrieblichen Umweltschutz. Zudem ist er beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) akkreditierter Energieauditor nach Energiedienstleistungsgesetz.

ISO-Norm als Richtschnur der Qualifizierung

„Weil es für den Umweltmanager kein fest umrissenes Berufsbild gibt, haben wir am ELBCAMPUS klare Themenfelder definiert, die für die Ausübung dieser Funktion in den verschiedensten Gewerken wichtig sind“, erläutert Drachenberg. Richtschnur sind die deutschen Normen ISO 14 001 und 50 001 sowie das europäische Umweltmanagementsystem EMAS.

Der Aufbau eines derartigen betrieblichen Systems und das Wissen über internationale Umweltstandards gehören dementsprechend ebenso zum Lehrplan wie betriebswirtschaftliche Grundlagen, etwa Umweltkostenmanagement und -controlling, Ökoaudit, Ökobilanzen und Umweltkennzahlen.

Gelehrt werden zudem Inhalt und Anwendung der europäischen REACH-Verordnung, die den Umgang mit Chemikalien regelt. „Unternehmen werden extern kontrolliert und müssen sich zudem selbst auf die Einhaltung der Standards hin überprüfen. Zur Erfüllung dieser vielfältigen Anforderungen werden in den Betrieben Umweltmanager benötigt“, zeigt Ingo Drachenberg mögliche Tätigkeitsfelder auf. Der Bedarf an derart qualifizierten Mitarbeitern sei hoch. Mittelstandsbetriebe zum Beispiel, die Chemikalien verwenden oder gefährlichen Abfall entsorgen müssen, kommen ohne diesen Spezialisten nicht mehr aus.

Wer neben der Weiterbildung zum Umweltmanager weitere Module absolviert, kann daraus einen höheren Abschluss als Referent für Arbeitssicherheit, Umwelt und Qualität machen. Die Teilnehmer erfüllen dann die Anforderungen an Betriebsbeauftragte für Abfall, für Gewässer- und für Immissionsschutz sowie an Qualitätsbeauftragte und Sicherheitsfachkräfte. Damit stehen ihnen Führungspositionen in Unternehmen offen.


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Katrin Richter-Shambroom
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