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Brainfood: Power fürs Gehirn

Brainfood, das bedeutet Power fürs Gehirn. In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen alles Wissenswerte über Brainfood (übersetzt „Gehirnfutter) erzählen. Welche Lebensmittel gehören eigentlich dazu? Kann man mit Brainfood wirklich die Gehirnleistung steigern?

Wassergläser mit frischen Beeren, Minze, Limette
Ideales Brainfood – Beeren bringen Power fürs Gehirn

Inhalt

Was is Brainfood?
Synthetisches und natürliches Brainfood
Welche Lebensmittel zählen zu Brainfood? 
Energydrinks für mehr Gehirnpower?
Lieber kein Fastfood?
Fazit

Was ist Brainfood?

Lebensmittel, die als Brainfood bezeichnet werden, helfen, besser zu denken und Informationen schneller zu speichern. Sie unterstützen das Gehirn beim Arbeiten, indem sie die richtigen Nährstoffe liefern. Seien Sie jetzt bitte nicht enttäuscht; aber Ihren IQ können Sie leider nicht mit Brainfood steigern. Sie werden also nicht schlauer, weil Sie Brainfood essen. Ihre Gehirnfunktionen werden allerdings durch Brainfood erhöht. Und das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Unser Gehirn ist ein echter Energiefresser. Es macht zwar nur 2 – 3 % des Körpergewichts aus, verbraucht aber im Gegenzug fast 20 % der Energie. Ihre Gehirnzellen brauchen die richtige Nahrung in ausreichender Menge. Das ist notwendig, damit es nicht zu Stoffwechselstörungen kommt und das Gehirn die optimale Leistung erbringen kann.

Synthetisches und natürliches Brainfood

Es gibt eine Menge Mittel, die Ihre mentale Leistungsfähigkeit unterstützen sollen. Diese unterscheiden sich in zwei Hauptgruppen. Zum einen sind da die synthetischen Mittel, die man gewöhnlich nur auf Rezept in der Apotheke erhalten kann. Zum anderen gibt es aber auch noch die natürlichen und frei verkäuflichen Lebensmittel.

Bei einer gesunden Ernährung nimmt man normalerweise ausreichend Proteine, Kohlenhydrate und Wasser zu sich. Manchmal kommt es aber zu Engpässen.

Tipp 1: Verzichten Sie möglichst auf die synthetischen Lebensmittel. Diese kommen oft mit einer ganzen Menge Nebenwirkungen daher.

Welche Lebensmittel zählen zu Brainfood?

Eigentlich ist es logisch, dass die Ernährung Einfluss auf die mentale Leistungsfähigkeit hat. Aber wie genau wirkt sich das aus? Das Gehirn braucht einen hohen Anteil an Energie. Die Stoffwechselrate ist also sehr hoch. Durch optimale Ernährung werden die Zellen des Gehirns geschützt. Sie sind dann weniger anfällig für Oxidation. Das Gehirn nähme Schaden, wenn wir nur Cola, Schokoriegel und Pommes essen würden. Um optimal funktionieren zu können braucht unser Gehirn:

  • Komplexe Kohlenhydrate. Diese gelangen nicht so schnell in den Blutkreislauf. Der Körper braucht eine gewisse Zeit, bis er diese Vielfachzucker in seine Einzelbestandteile zerlegt hat. Das vermeidet große Schwankungen im Blutzuckerspiegel. Komplexe Kohlenhydrate finden sich in Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten.
  • Eiweiße (Proteine). Eiweiße sind unter anderem am Aufbau bestimmter Neurotransmitter beteiligt. Diese übertragen die Signale zwischen den Nervenzellen. Sie fördern dadurch die Konzentrationsfähigkeit. Proteine sind vor allem in Milch, Milchprodukten und Hülsenfrüchten zu finden.
  • Vitamine und Mineralstoffe. Vitamine spielen eine große Rolle bei der Regeneration von Nervenzellen. Sie sind auch an der Bildung der Neurotransmitter beteiligt. Viele Vitamine finden wir z.B. in grünem Gemüse, Obst, Fisch, Paprika, Kürbis, Sonnenblumenöl und Nüssen.
  • Fette. Fette sind Bausteine für Zellen. Sie sind an der Bildung von Hormonen beteiligt. Hierdurch wird eine störungsfreie Gehirnfunktion gewährleistet. Außerdem sorgen sie für eine gute Durchblutung des Gehirns. Fettreiche Fische und kaltgepresste Pflanzenöle wie Leinöl verfügen über wertvolle Omega3 Fettsäuren.
  • Mineralstoffe und Spurenelemente. Sie kommen zwar nur in winzigen Mengen im Körper vor, sind aber für sein Funktionieren lebenswichtig. Besonders wichtig sind Magnesium, Eisen, Jod und Zink. Mineralstoffe und Spurenelemente stecken vor allem in Früchten und Gemüse.
  • Wasser. Wasser ist richtig wichtig fürs Gehirn. Es gehört selbstverständlich dazu, wenn man körperlich und geistig fit bleiben möchte. Unsere Gehirnzellen bestehen zu 85 Prozent aus Wasser. Sie verbrauchen mehr Wasser als jeder andere Teil unseres Körpers. Schon ein kurzer Wassermangel lässt unser Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit sinken. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf unser Gehirn. Es wird nicht mehr ausreichend durchblutet. Somit können die Nervenzellen nicht mehr optimal miteinander kommunizieren. Als Folge können wir uns schließlich nicht mehr so gut konzentrieren, bekommen Kopfschmerzen und werden müde. Wichtig ist, dass wir über den Tag verteilt ausreichend trinken. Eineinhalb bis zwei Liter sollten es schon sein. Perfekt geeignet sind Mineralwasser, Leitungswasser und Tafelwasser.

Tipp 2: Nüsse, grüne Smoothies und Beeren eignen sich perfekt als Snack für mentale Power. Sie sind ideale Quellen für Brainfood und in jedem Supermarkt zu bekommen. Wasserreiche Lebensmittel wie Gurken, Beeren, Melonen und Weintrauben sind perfekt, um Wasser zu sich zu nehmen. Ungeeignet sind dagegen Schwarztee, Cola, Energydrinks, Kaffee, Alkoholika und Süßgetränke.

Energydrinks für mehr Gehirnpower?

Energy Drinks sollen für mehr Power im Gehirn sorgen. So jedenfalls wird es in der Werbung suggeriert. Sie sollen Leistung und Konzentrationsfähigkeit steigern lassen. Leider ist der Hauptbestandteil der Drinks Zucker. Dieser wird, je nach Sorte, zusätzlich mit Koffein, Taurin, Vitaminen und Mineralstoffen angereichert.

Problematisch wird das, weil der Abbau des Zuckers den Insulinspiegel nach oben schnellen lässt. Hierbei wird das sogenannte Glückshormon Dopamin ausgeschüttet. Nach einer kurzen Zeit extremer Wachheit und Konzentration durch das Dopamin, fühlt man sich allerdings schnell müde. Der Blutzuckerspiegel sinkt wieder stark ab. Oft sogar so stark, dass er unter Normalniveau liegt. Als Folge fühlt man sich noch unkonzentrierter als vorher. Sie merken also schon; Energiedrinks sind nicht wirklich effizient. Sie bringen Ihren Körper mehr durcheinander, als dass sie einen Nutzen hätten.

Tipp 3: Energydrinks machen nur für eine kurze Zeit hellwach. Sie enthalten sehr viel Zucker. Dadurch erhält man das Gefühl, noch mehr davon trinken zu müssen. Also greifen Sie lieber gleich zu zuckerfreien, gesunden Brainboostern.

Lieber kein Fastfood?

Genau. Lieber kein Fastfood! Denn Fastfood besteht zu großen Teilen aus gesättigten Fettsäuren, Geschmacksverstärkern und kurzkettigen Kohlenhydrahten. Diese lassen, genau wie Energydrinks, den Insulinspiegel in die Höhe schießen. Diese Kombination führt langfristig zu einer Beeinträchtigung der Denk- und Gedächtnisleistung.

Tipp 4: Versuchen Sie auf Fastfood so gut es geht zu verzichten. Schmeckt zwar lecker, ist aber suboptimal für Ihre Gehirnleistung.

Fazit

Brainfood hat es in sich. Brainfood ist Power fürs Gehirn! Um das Gehirn glücklich zu machen braucht es komplexe Kohlehydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Eiweiße, hochwertige Fette und natürlich ausreichend Wasser. Wenn es damit optimal versorgt ist, kann es auch die optimale Leistung erbringen. Und das Tolle ist, dass Sie sich in jedem Supermarkt mit Brainfood eindecken können. Also statt Fastfood und Energydrinks einfach Beeren, Nüsse und grüne Smoothies in die Ernährung einplanen. Guten Appetit!

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