Umwelthandwerker 

Zukunftsperspektive Umwelthandwerker

Seit Juli 2016 werden in dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) finanzierten Projekt "Zukunftsperspektive Umwelthandwerker - Kompetenzfeststellung und Weiterbildung für Flüchtlinge" geflüchtete Menschen mit technischen Vorerfahrungen modellhaft qualifiziert und in höherwertige Arbeit gebracht. Die Teilnehmer, die u.a. aus Syrien, Afghanistan, Somalia und Eritrea kommen, können so beruflich in Deutschland Fuß fassen und als Fachkräfte die Energiewende in Deutschland unterstützen.

Im Rahmen des Projektes wurden zunächst 100 potentielle Teilnehmer über das Projektziel informiert und eingehend zu ihren beruflichen Perspektiven im Bereich der erneuerbaren Energien beraten. Aus diesen Gesprächen konnten nach zwei Kennenlern- und Aktionswochen insgesamt 40 Teilnehmer in zwei fünfmonatige Förder- und Aufbaukurse Umwelttechnik überführt werden.

Möchten Sie sich beraten lassen?

040 35905-776

Ansprechpartner im ELBCAMPUS

Haiko Hörnicke
Zum Handwerkszentrum 1 
21079 Hamburg 
 

haiko.hoernicke@elbcampus.de 

Bundesweite Transferveranstaltung

Neben den Experten der Berufsbildung und der DBU kamen auf der bundesweiten Transferveranstaltung zum 'Modellprojekt Umwelthandwerker' auch die Flüchtlinge selbst zu Wort. Für die Key Note konnten wir den renommierten Arbeitsmarkt und Bildungsforscher Prof. Matthias Knuth (Research Fellow am Institut Arbeit und Qualifikation) gewinnen, der mehrere Studien zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen verfasst hat.

Die Veranstaltung wurde mit einem Grußwort von Frau Senatorin Dr. Melanie Leonhard, Präses der Behörde für Arbeit, Soziales, Frauen und Integration eröffnet.

An der hochrangig besetzten Podiumsdiskussion ab ca. 14 Uhr nahmen unter anderem teil:

  • Sönke Fock (Vorsitzendes Mitglied der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamburg)
  • Petra Lotzkat (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration)
  • Professor Matthias Knuth (Institut Arbeit und Qualifikation)

Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die erfolgreiche Veranstaltung vom 21. August 2018!

Die Veranstaltung traf bei Flüchtlingsexperten, Behördenvertretern, Initiativen und ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuern auf hohes Interesse.
Bei Interesse an den Präsentationen der Veranstaltung von Herrn Prof. Knuth und Herrn Dr. Hünemörder wenden Sie sich gerne an Herrn Hörnicke über die Mailadresse umwelthandwerker@hwk-hamburg.de

Zukunftsperspektive Umwelthandwerker

Projektaufbau

Neben der Vermittlung fachsprachlicher Kenntnisse waren umwelttechnische Werkstattübungen sowie Betriebsbesuche im Bereich Energie und Umwelt zentraler Bestandteil der Kurse, wie beispielsweise zum Energieberg, Stromnetz Hamburg. So haben die Teilnehmer einen Überblick über mögliche Tätigkeitsfelder im Umweltbereich erhalten und konnten erste Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern knüpfen.

Ergänzend hat das Projektteam die Teilnehmer individuell gecoacht und bei Bewerbungen unterstützt. Mit großem Erfolg: etwa die Hälfte der Teilnehmer konnte bisher in weitergehende Fachqualifizierungen zu Energie- und Umwelttechnik im Handwerk oder direkt in Arbeit vermittelt werden.

Durch Zusammenarbeit ans Ziel gelangen

Ein Schlüssel zum Erfolg war die zielgerichtete Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, den Jobcentern sowie dem NOBI Netzwerk und den Hamburger Trägern der Flüchtlingshilfe. Gleichzeitig war die Möglichkeit, Teilnehmer im Stil einer „Easy In, Easy Out-Methodik“ kurzfristig in das Projekt aufzunehmen hinsichtlich der oft schwierigen Aufenthalts- und Lebenssituation ein häufig maßgebliches Kriterium für eine erfolgreiche Teilnahme und Vermittlung.

Zur Website

Kauf auf Rechnung
Jetzt buchen - später zahlen
Sicher buchen
mit SSL Verschlüsselung
Geprüfte Qualität
Zertifiziert nach ISO 9001