Projekt Nachqualifizierung im Handwerk
Das Modellprojekt „Nachqualifizierung im Handwerk“ will erwachsene Migrantinnen und Migranten ohne Berufsabschluss für Qualifizierungsangebote der Handwerkskammer Hamburg gewinnen. Arbeitslose, Arbeitssuchende, Beschäftigte im Handwerk sowie Betriebsinhaber und Betriebsinhaberinnen werden gleichermaßen angesprochen. Allerdings sind Berufserfahrungen der Teilnehmenden im Handwerk oder handwerksähnlichen Berufen wünschenswert, denn darauf bauen die Qualifizierungen auf.
Allen Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern steht eine professionelle Beraterin zur Seite, die bereits vor Maßnahmenbeginn mit Interessenten geeignete Kurse ermittelt und eine finanzielle Fördermöglichkeit findet. Für die Nachqualifizierung steht einerseits das gesamte Kursangebot der Handwerkskammer Hamburg zur Verfügung. Andererseits werden im Rahmen des Projekts zu ausgewählten Qualifizierungen der Handwerkskammer Hamburg Ergänzungsangebote entwickelt – ausgerichtet am Bedarf der Handwerksbetriebe und an den Potenzialen der Zielgruppe. Flankierende Maßnahmen sind Vorbereitungskurse oder Begleitkurse sowie berufsbezogene Sprachförderung. Durch die Ergänzungsangebote und eine begleitende Beratung wird sicher gestellt, dass die Bildungsmaßnahme erfolgreich abgeschlossen wird.
Migrantinnen und Migranten profitieren, weil ihnen der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingt, beziehungsweise der erste Schritt auf dem Weg zum Berufsabschluss getan ist. Weitere Kurse vermitteln danach Schritt für Schritt alle erforderlichen Kenntnisse zum Berufsabschluss. Das Hamburger Handwerk profitiert, weil zu Zeiten des Fachkräftemangels potenzielle neue Fachkräfte für das Handwerk gefunden werden und angelernte Handwerkerinnen und Handwerker weiterqualifiziert werden.
Projektziele
- Erworbene Kompetenzen, relevante Fähigkeiten von Migrantinnen und Migranten durch Nachqualifizierung nutzbar machen.
- Vorschläge für Verfahren zur Bewertung ausländischer Abschlüsse und Kompetenzen erarbeiten.
- Modelle zur Nach- und Anpassungsqualifizierung für Migrantinnen und Migranten im Handwerk entwickeln und erproben.
- Weiterbildungsbegleitende Angebote für fachliche und sprachliche Qualifizierungen entwickeln und erproben, die gewährleisten, dass Migrantinnen und Migranten deutsche Berufsabschlüsse erwerben können – berufsbegleitend oder als Vollzeitmaßnahme.
- Eine höhere Wettbewerbsfähigkeit für Handwerksbetriebe und eine größere Attraktivität für Handwerksberufe erzielen.
Projektförderer
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und von team.arbeit.hamburg, Hamburger Arbeitsgemeinschaft SGB II. Es ist Teil des "Netzwerk IQ - Integration durch Qualifizierung".
![]() |
![]() |
![]() |
Projektpartner
Darüber hinaus kooperieren wir mit folgenden Institutionen:
- Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
- Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Programmbereich Jobstarter
- Agentur für Arbeit Hamburg
- Kompetenzzentren NOBI, MigraNet und Integra.net im bundesweiten Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ)
- Deutsche Industrie und Handelskammer (DIHK), Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk (ZWH) e. V.
- Handwerkskammer Bremen, Handwerkskammer Schwaben und Handwerkskammer Oberfranken
- IBA – Internationale Bauausstellung Hamburg
- Verschiedene Träger und Vereine der Hamburger Migrationsarbeit
Kontakt
Handwerkskammer Hamburg
Projekt „Nachqualifizierung im Handwerk“
Zum Handwerkszentrum 1
21079 Hamburg
Ansprechpartner
Leitung:
Lena Çoban
Tel.: 040 35905-459
E-Mail: lcoban@hwk-hamburg.de
Thore Björnskow
Tel.: 040 35905-457
E-Mail: tbjoernskow@hwk-hamburg.de
|
|





