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04. November 2011Drei Jahre Akademie des Ehrenamtes
Souverän in Konflikten, rhetorisch geschult und firm im Prüfungsrecht: Der perfekte Ehrenamtsträger vereint viele Fähigkeiten auf sich. Damit Ideal und Realität nah beieinander liegen, gibt es seit drei Jahren die Akademie des Ehrenamts. Ein Grund zum Feiern.
Es ist eine Erfolgsstory: Seit Gründung der Akademie des Ehrenamtes Handwerk Nord im Jahr 2008 haben weit über 2.000 Ehrenamtsträger aus Norddeutschland 120 Seminare der dezentral arbeitenden Akademie besucht, um sich für ihre ehrenamtlichen Aufgaben zu rüsten. Ein gutes Drittel der kostenfreien Seminare ist Prüferthemen gewidmet, die weiteren Kurse legen den Fokus auf soziale Kompetenzen und die persönliche Arbeitsorganisation.
In der Verantwortung
Drei Jahre Akademie – das wurde jetzt in Lübeck gemeinsam gefeiert. Wie es sich für eine Akademie gehört, mit einer Konferenz und Workshops. Über 80 Teilnehmer aus ganz Norddeutschland diskutierten über das Ehrenamt und insbesondere die Imagekampagne des deutschen Handwerks. Zur Einstimmung gab es ein flammendes Plädoyer von Josef Katzer, Präsident der Handwerkskammer Hamburg, für Handwerk und die Imagekampagne.
Ehrenamt sei gelebte Demokratie. Darauf könnten die handwerklichen Organisationen stolz sein. Aber damit gehe auch eine hohe Eigenverantwortung einher. Vor diesem Hintergrund warb Katzer für mehr Geschlossenheit im Handwerk, speziell bei der Umsetzung der Imagekampagne.Mathias Bucksteeg vom Kampagnenbüro des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) nahm den Faden auf. Seiner Ansicht nach ist zwar schon viel geschafft, aber die Beteiligung der Handwerksbetriebe an der Imagekampagne sei verbesserungsfähig. „Wir müssen die Kraft der Begeisterten nutzen, um die Schlummernden zu erreichen“, so Bucksteeg.
Positive Bilder
Motivationstrainer Mathias Herzog lieferte den passenden Slogan: „Spitze sein, wenn’s drauf ankommt.“ Er vermittelte dem Ehrenamt nicht nur humorvoll die Kraft der positiven Bilder. Es gelang ihm auch, alle Ehrenamtsträger mit einzubeziehen und zu begeistern – durch persönliche Ansprache ebenso wie die „aktive Pause“, bei der er den Saal in eine Aerobicbühne verwandelte. Was hier angestoßen wurde, lässt sich an der Akademie vertiefen: Seminare in Präsentations- und Moderationstechniken, zu Körpersprache und Stimme bieten die Chance, dass die Begeisterung im Handwerk Kreise zieht. NordHandwerk
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