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08. Februar 2010In Bildung investieren lohnt sich
Die Nachfrage nach (hoch-)qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland steigt ständig. Gleichzeitig schrumpft der Anteil derjenigen immer weiter, der als An- oder Ungelernte einer einfachen Tätigkeit nachgeht.
Einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge brauchte 2008 nur noch jeder fünfte Beschäftigte (21 %) für seinen Job keine Ausbildung. Sieben Jahre zuvor kam rund jeder Vierte (26 %) ohne abgeschlossene Ausbildung in seinem Job zurecht.
Vor diesem Hintergrund wird Bildung zu einem profitablen Investment. Arbeitnehmer und Unternehmen scheinen die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Das lässt sich beispielsweise an den Teilnehmerzahlen der beruflichen Fortbildungskurse in den Bildungseinrichtungen des Handwerks ablesen. Hatten sich 1990 gut 14.000 Beschäftigte zu den Veranstaltungen angemeldet, so waren es zehn Jahre später bereits rund 33.000 und 2008 weit über 39.000 Fachkräfte. (NordHandwerk/tm, Foto: pixelio/Hans-Peter Reichartz)


