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03. September 2009Zeugnisvergabe der Betriebswirte (HWK)
Für Tom (9) schien die Sache klar: „Ein bisschen doof“ sei es schon gewesen, dass sein Papa ein Jahr lang zusätzlich zum Job noch habe büffeln müssen. Aber als Handwerkskammerpräsident Josef Katzer dann Dieter Lenuweit aufrief, um ihm seine Urkunde zu übergeben, da war alle Unbill vergessen, da strahlte auch der Sohn nur noch vor Stolz. Schließlich hat sich der Gebäudereinigermeister mit den anderen 44 Betriebswirten (HWK), die feierlich verabschiedet wurden, im vergangenen Jahr entscheidendes Wissen um betriebs-, volkswirtschaftliche und rechtliche Zusammenhänge und damit die Top-Qualifikation im Handwerk erworben.
Gerade in den kleinen Betrieben, in denen die Absolventen verwurzelt seien, so Katzer in seiner Rede, werde dieses Know-how mehr denn je gebraucht, denn auch auf diese werde die Wirtschaftskrise bald in der einen oder anderen Form übergreifen. Trotzdem war er sich sicher: „Bei Ihrem Engagement muss ich mir um die Zukunft des Handwerks in Hamburg keine Sorgen machen!“
Ehrenpreis für Henner Dingfelder Dass sich Initiative und auch Mut zum Risiko lohnen, erfuhren die Absolventen anschließend bei der Verleihung des Ehrenpreises des „Vereins der Betriebswirte des Handwerks (BdH)“ durch dessen Vorsitzenden Michael Heitsch an den Hamburger Unternehmer Henner Dingfelder (70). Der Hamburger Volksbank-Vorstand Matthias Schröder würdigte in seiner Laudatio die unternehmerische Lebensleistung des Firmengründers der D + H Mechatronics AG, vor allem aber das ehrenamtliche Wirken, das er in Hamburg entfaltet habe. NordHandwerk / Christiane Teetz


