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17. Februar 2008
Klima schützen, Boom nutzen

Nach Verabschiedung des Klimaschutzkonzeptes durch die Hamburgische Bürgerschaft laufen viele konkrete Schutzmaßnahmen an. Die Handwerkskammer Hamburg bietet Betrieben, die im Bereich Klimaschutz aktiv sind, eine Plattform für Aufträge und individuelle Information.

Startschuss mit 30 klimafreundlichen Schulen

Ein wichtiger Bestandteil der Gesamtklimastrategie des Senates ist das Programm „Keine Schule über 200“. Ziel dieses Programms ist, dass es bis 2013 keine Hamburger Schule mehr gibt, die mehr als 200 kWh/m² an Heizenergie verbraucht. 500.000–600.000 € pro Schule wird die bautechnische Anpassung kosten. Das Hamburger Handwerk ist unverzichtbar, wenn es um die erforderlichen baulichen Anpassungen geht. Drei von insgesamt 30 nachhaltig energetisch zu optimierenden Schulen werden derzeit auf Energiesparreserven untersucht.

Innerbetrieblicher Klimaschutz durch Energieeffizienz –
Orientierung im Förderdschungel

Ab Februar 2008 startet die Handwerkskammer mit dem Aufbau des neuen mobilen Beratungsservice „ZEWUmobil“. Durch kostenfreie Vor-Ort-Beratungen sollen Betriebsinhabern individuell geeignete Wege aufgezeigt werden, um die innerbetriebliche Effizienz zu steigern und Energiekosten einzusparen. Die Handwerksbetriebe werden kompetent durch den Dschungel aus Fördermitteln und Spezialangeboten des „Unternehmen für Ressourcenschutz“, der Kammer und der Innungen gelotst. Zum Auftakt findet ein Workshop mit den Innungen und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt statt.

Werden Sie UmweltPartner!

Die UmweltPartnerschaft Hamburg wurde im Oktober um weitere fünf Jahre bis 2013 verlängert. Im neuen Arbeitsprogramm wird auch der Klimaschutz einen zentralen Stellenwert einnehmen. Auf Basis einer kostenlosen Analyse können größere Unternehmen bereits jetzt mit „Absichtserklärungen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen“ ihr Engagement öffentlichkeitswirksam demonstrieren. Die erfolgreichen Angebote für Handwerksbetriebe vom „Umweltcheck für das Handwerk“ über den „Qualitätsverbund umweltbewusster Betriebe“ (QuB) bis zur Teilnahme an den „ÖKOPROFIT®-Workshops“ werden weitergeführt.

Doppelter Profit für Hamburg

So kann das Hamburger Handwerk doppelt vom Klimaschutz profitieren: zum einen durch kostensparenden und werbewirksamen Klima- und Ressourcenschutz im eigenen Unternehmen und zum anderen durch klimaschutzbezogene Aufträge Dritter.

Infos und Kontakte:
Informationen zum Gesamtangebot der UmweltPartnerschaft im Internet:
www.umweltpartnerschaft-hamburg.de und bei Dr. Kerstin Selke, Geschäftsstelle der UmweltPartnerschaft,
Tel.: 040 42840-3598,
E-Mail: umweltpartnerschaft@bsu-hamburg.de.

Infos zum neuen Beratungsservice
„ZEWUmobil“ der Handwerkskammer bei Dr. Kai Hünemörder,
Tel.: 040 35905-352,
E-Mail: khuenemoerder@hwk-hamburg.de. (NordHandwerk)


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