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10. September 2008"Haus sanieren - profitieren"
Mehr Aufträge für das Handwerk, niedrigere Heizkosten für die Immobilienbesitzer und geringere CO2-Belastung für die Umwelt: Eine bundesweite Kampagne soll in den kommenden Jahren 50.000 energetische Gebäudesanierungen anstoßen.
Hausbesitzer sparen durch die intelligente energetische Sanierung ihrer Immobilie(n) bis zu 80 % Heizenergie und damit bares Geld. Diese Aussage ist so schlicht wie zutreffend. Die meisten Eigentümer wollen auch etwas unternehmen, wissen aber häufig weder was noch wie: Erfüllt das Haus die Voraussetzung für den wirtschaftlichen Betrieb einer Solaranlage? Lohnt es, über alternative Heizsysteme nachzudenken? Welche Möglichkeiten gibt es auf dem Feld der Wärmedämmung? Wo steht mein Haus eigentlich energetisch? An diesem Punkt setzt die Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) an.
Betrieb als Kooperationspartner
Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein kostenloser und unverbindlicher „Energie-Check“, den ein vorher geschulter Handwerker mithilfe eines speziellen Fragebogens beim Hausbesitzer durchführt. Die notwendigen halbtägigen Schulungen werden von den Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften und Innungen angeboten und durchgeführt.
„Haus sanieren – profitieren“ bietet Betrieben, die sich entschließen, als Kooperationspartner mitzumachen, eine Reihe Vorteile. Der wichtigste: Der Energie-Check festigt den Kontakt zum Kunden und schafft Vertrauen. Laut DBU folgte in der Pilotphase auf jede vierte Beratung auch ein Auftrag.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat sich ambitionierte Ziele gesetzt. Mithilfe der Kampagne und vieler tausend Handwerker will sie in den kommenden Jahren mindestens 50.000 Sanierungen initiieren mit einem Investitionsvolumen von etwa 5 Milliarden €. (NordHandwerk/tm)
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